Logo von ARD - Das Erste
calovo Redaktion Website Seit 2014 auf calovo
Termin aus dem Kalender ARD - Das Erste - Medien

Social Media verbieten - Das Australien-Experiment

Sonntag, 22.11.2026, 18:30 Uhr ARD

ARD - Das Erste - Medien abonnieren – so geht es in: Google Kalender Apple Kalender Outlook ICS-Datei

Termin auf einen Blick

Beginn
Ende
Ort
ARD

Aus dem Kalender

ARD - Das Erste - Medien 2 kommende Termine Kalender ansehen

Details zum Termin

Wie können Kinder vor Gefahren durch Social Media geschützt werden? Während in Europa noch immer darüber diskutiert wird, hat Australien schon gehandelt: Seit Ende 2025 sind Social-Media-Konten für unter 16-Jährige offiziell verboten. Kein Instagram, kein TikTok, kein Snapchat - zumindest nicht legal. Der Staat greift ein. Das klingt entschlossen. Aber funktioniert es auch? Fast ein Jahr nach Einführung des Gesetzes zieht die "Weltspiegel Doku" eine differenzierte Bilanz - und zeigt: So einfach ist es nicht.
Auf dem Papier ist die Regel klar. Aber die Umsetzung sieht im Alltag australischer Familien ganz anders aus. Jugendliche umgehen die Alterskontrollen mit falschen Angaben, technischen Tricks oder mussten sich gar nicht erst ausweisen.
ARD-Korrespondentin Christiane Justus, selbst Mutter von Teenagern, begleitet Familien, Jugendliche und Experten in einem Land, das zu einem Experiment für digitale Regulierung geworden ist. Und stellt dabei Fragen, die auch in Deutschland und Europa debattiert werden.
Jayden, 14 - zu klug fürs Verbot?
Lena aus Sydney hält das Verbot für ungerecht. Ihr Sohn Jayden ist 14, programmiert eigene Software, ist Schülersprecher und nutzt digitale Plattformen nicht nur zum Gaming, sondern auch zur eigenen Weiterentwicklung. Durch Tutorials auf YouTube und TikTok etwa lernt er viel über Musik oder Programmieren - und lässt sich durch Social Media vor allem inspirieren. Für seine Mutter ist das Social-Media-Verbot daher der falsche Weg. Jayden kennt die Gefahren von Cybermobbing, er weiß, wann er zu lange online ist. Jugendliche, die verantwortungsvoll mit digitalen Medien umgehen, werden genauso bestraft wie diejenigen, die es nicht tun, sagt sie. Ihr Ansatz: Statt eines Verbots braucht es digitale Resilienz und Eltern, die die Fähigkeit vermitteln, sich sicher, kritisch und selbstbestimmt in einer vernetzten Welt zu bewegen.
Jack, 14 - online im Outback
Amy Squire lebt mit ihrem Sohn Jack auf einer Rinderfarm im Outback, der nächste Ort ist eine Autostunde entfernt. Freundschaften pflegt man hier häufig online. Jack besucht ein Internat und verbringt die Ferien zu Hause, weit weg von seinen Freunden. Für ihn sind digitale Netzwerke nicht nur Freizeitbeschäftigung, sondern auch die Verbindung zur Außenwelt. Das Gesetz, sagt Jacks Mutter, benachteilige Kinder auf dem Land. Kinder seien Erwachsenen technisch ohnehin voraus und finden Wege, wenn sie einen Weg finden wollen.
Acht Tage ohne Netz - was bleibt?
Was passiert, wenn das Smartphone tatsächlich weg ist? Christiane Justus und das "Weltspiegel"-Team besuchen ein Digital-Detox-Camp, wo Jugendliche acht Tage lang komplett offline leben - kein Scrollen, keine Stories, keine Likes. Zwischen Outdoor-Abenteuern und Workshops zeigt sich, wie tief digitale Routinen bereits verankert sind. Und wie schwer es fällt, sie loszulassen. Aber auch: Was entsteht, wenn Feed und Smartphone nicht das Leben bestimmen. Wie schädlich Social Media sein kann, erlebt man mit dem australischen Hirnforscher Dr. Mark Williams: Christiane Justus testet im Selbstversuch, wie sich Social-Media-Konsum auf das Gehirn auswirkt. Denn Social Media kann laut Williams im Extremfall die kognitive Entwicklung von Kindern schädigen.
Das eigentliche Problem?
Die australische Soziologin und Technologieforscherin Alexia Maddox findet ein generelles Verbot nicht sinnvoll: "Kinder wurden nicht gefragt. Die Politik wurde von Erwachsenen über Kinder hinweg entworfen - getrieben von den Ängsten der Erwachsenen." Das eigentliche Problem sei nicht der Zugang zu Social Media an sich, sondern die Funktionsweise der Plattformen: endloses Scrollen und Algorithmen, die auch jugendliche Nutzerinnen und Nutzer über Stunden online halten sollen. Ein Verbot, das sich an Jugendliche richtet, ohne die Plattformen in die Pflicht zu nehmen, treffe daher die Falschen.
Was kann man in Deutschland daraus lernen?
Ist Australiens Experiment mit dem klaren Social-Media-Verbot für Kinder gescheitert? In der "Weltspiegel Doku" wird klar, dass viele sich Veränderungen bei den Social-Media-Plattformen wünschen. Aber eine einfache Antwort gibt es nicht, vor allem, wenn die großen Tech-Konzerne nicht mitspielen. Welche Erkenntnisse können für Deutschland genutzt werden?





100% kostenlos.
Ohne Anmeldung. Wenige Klicks.

Kalendersprache Deutsch

Kostenlos im Google Play Store. Fehlt die App noch, öffnet sich der Store – danach hier erneut tippen.

Outlook Google Calendar Weitere Formate

Hilfe beim Abonnieren?
So funktioniert's

Google Calendar

zurück

Beachte bitte: Die Aktualisierung der Kalendereinträge in Deinem Google Calendar kann bis zu 72 Stunden dauern.

Schau Dir bitte unser HowTo-Video an bevor Du fortfährst.

Android

Um Deinen Kalender zu einem Android-Gerät
hinzuzufügen, benutze bitte unsere App:

Calovo App für Android


Komme danach zurück auf diese
Seite und klicke auf weiter.

zurück

Kalender manuell einfügen

Falls Dein Kalenderformat nicht vertreten ist, kannst Du hier den Link kopieren, um ihn manuell einzufügen.

Durch das Verwenden dieses Links
akzeptierst Du unsere Nutzungsbedingungen

Akzeptieren & Link anzeigen zurück

Hilfe beim Abonnieren?
So funktioniert's

Download

Du kannst den Kalender auch als statische ics-Datei downloaden.
ACHTUNG: Bei dieser Option erhältst Du keine Aktualisierungen und musst die Datei regelmäßig herunterladen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.


Durch Deinen Klick auf "Download"
akzeptierst Du unsere Nutzungsbedingungen

Download
zurück

Hilfe beim Abonnieren?
So funktioniert's

Geschützter Kalender

Die Organisation prüft, wer diesen Kalender abonnieren darf.

Die Angaben gehen an die angezeigte Organisation und werden für die Zugriffsentscheidung verwendet. Datenschutzbestimmungen

zurück

Gleich geht's los...

100% kostenlos.
Ohne Anmeldung. Wenige Klicks.

Die Termine innerhalb des calfeeds ergänzen wir in der Regel und sofern vorhanden um weitere Services. Dies sind z.B. ergänzende Informationen, Links (z.B. Ticketing, Wetten, Liveticker o.ä.) und zum Teil auch konkrete Werbeinhalte. Wir versuchen, Dir möglichst relevante Services anzubieten. Mit Bestätigung Deiner Auswahl akzeptierst Du die Haftungsausschlussklausel und bist damit einverstanden, gegebenenfalls Werbeinhalte innerhalb der abonnierten Kalendertermine zu empfangen.

Solltest Du weitere Hilfe benötigen,
besuche gern unseren Support-Bereich!

zurück

Haftungsausschluss

Die Termindaten stammen von externen Datendienstleistern, sind redaktionelle Inhalte von calovo oder werden durch die jeweiligen Account-Inhaber in das calovo.System eingegeben und den Abonnenten automatisch im persönlichen Kalender bereitgestellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtzeitigkeit der Informationen können wir keine Haftung übernehmen. Darüber hinaus haften wir nur für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen und für Schäden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer auch leicht fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.

zurück

Impressum


Impressum-Text


zurück

Impressum


schließen

Willkommen bei calovo!

Wir setzen technisch notwendige Cookies für den Betrieb und das kostenlose Kalender-Abonnement.

Für Google Analytics brauchen wir Deine Einwilligung. Wir verwenden Analytics zur Reichweitenmessung und Verbesserung von calovo. Details findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Du kannst freiwillig zustimmen oder calovo nur mit technisch notwendigen Cookies nutzen.

Du kannst Deine Auswahl jederzeit über
Datenschutz oder Cookie-Einstellungen ändern.