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X-WR-CALNAME:ZDF - Street Food
X-WR-CALDESC:Keine Folge Street Food mehr verpassen? Mit calovo bekommst du
  alle Sendetermine automatisch und immer aktuell in deinen Kalender. Völl
 ig kostenlos. Ohne Anmeldung. Egal\, mit welchem Endgerät.Street Food ist
  Essen von unten\, ist näher an den Menschen\, authentischer. Und umgekeh
 rt: Kein Essen erzählt mehr von den Menschen eines Ortes. Von ihren Vorli
 eben\, ihren Schrulligkeiten.\nStreet-Food-Orte sind wie Speisekammern mit
  mobilen Küchen. Kochstellen\, an denen neben den besten Fleischspießen\
 , Burritos\, Nudelsuppen und Ceviches auch die tollsten Geschichten lagern
 . Street Food zeigt aber auch\, wie unterschiedlich die Kulturen sind.\nNo
 rmen Odenthal und Thomas Reichart erkunden unterschiedlichstes Street Food
  und die Menschen\, die es zubereiten. Ein Streifzug durch Asien und den a
 merikanischen Kontinent\, der aus dem Bauch heraus beginnt und spannende\,
  unerwartete Erkenntnisse über Leute\, Land\, Politik und Kultur nebenbei
  erzählt.
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SUMMARY:Street Food | Spieße\, Skorpione und eine deftige Suppe
DESCRIPTION:Spieße\, Skorpione und eine deftige Suppe\n\nIm ersten Teil \"
 Spieße\, Skorpione und eine deftige Suppe\" bereisen Normen Odenthal und 
 Thomas Reichart vier Länder Asiens und erleben von touristisch eingefärb
 tem Street Food bis zur ursprünglichen uigurischen Küche extreme Gegens
 ätze.\n Es gibt nichts\, was es nicht gibt\, das erfährt Normen Odenthal
  in Thailands Hauptstadt Bangkok. Westliche Touristen staunen über die Vi
 elfalt der Straßen-Küche\, die Mutigen unter ihnen probieren Frösche\, 
 Skorpione\, Insekten. Street Food ist auch ein Weg aus dem Elend für die 
 Köche. Saiyuud Diwong\, genannt Poo\, hat es geschafft. Sie ist im größ
 ten Slum Bangkoks aufgewachsen\, hat sich dort - wie so viele andere - als
  Straßenköchin durchgeschlagen. Inzwischen hat sie mit Promi-Köchen wie
  Jamie Oliver am Herd gestanden und ein Buch herausgegeben. Sie betreibt e
 ine kleine Kochschule.\n Existenzieller\, rauer\, männlicher geht es auf 
 einem Basar in Chinas wildem Westen\, in Xinjiang zu. Straßenkoch Alimu k
 ämpft an seinem Stand mit dem Holzfeuer und einem alten Ventilator\, auf 
 dem er mit frischem Lammfleisch Kebab brutzeln will\, der so anders schmec
 kt als in Europa. Hier an den alten Oasenorten der Seidenstraße braucht e
 in guter Kebab vor allem: Feuer und Fleisch. Thomas Reichart beißt beherz
 t zu beim Essen wie zu Karawanenzeiten.\n Er findet extreme Gegensätze de
 s Street Food weit im Süden Chinas\, in der Weltwirtschaftsmetropole Shan
 ghai. An seinem Stand verkauft Xu Junwen jede Nacht Youtiao\, Shanghais Ku
 ltimbiss. Youtiao sind goldgelb ausgebackene Teigstangen. In der Menschens
 chlange\, die sich hier bildet\, treffen sich die Armen und die Reichen\, 
 die Gesunden und die Kranken. So wird das Straßengericht Youtiao zu einer
  Art warmen Decke\, in die sich jeder gern hüllt in dieser rasanten Stadt
 \, wo genug nie genug ist.\n Rasant ist auch Herr Tuan mit seiner mobilen 
 Garküche unterwegs in Ho-Chi-Minh-Stadt\, Vietnam. \"Ich bin stolz auf me
 inen Sohn. Er kann seine Familie ernähren.\" Der Satz\, den Normen Odenth
 al in Südvietnam hört\, bringt es auf den Punkt. Street Food heißt hier
 : Kochen\, um zu überleben. Herr Tuan bereitet in seiner Garküche tradit
 ionelle Nudelsuppe zu\, eine Portion kostet umgerechnet 80 Cent. Für Herr
 n Tuan reicht das\, um über die Runden zu kommen. Dafür musste er seine 
 Heimat am Mekong-Fluss verlassen. Die Erinnerung an seine Kindheit ist wie
 der da\, wenn er die dampfenden Nudelsuppen der Bootsfrauen probiert. Auch
  wenn er selbst ein Koch ist\, sagt Herr Tuan: \"So gut schmeckt es nur hi
 er\, so gut schmeckt Heimat.\"\n Nudelsuppe der anderen Art ist in Japan l
 egendär. Ramen geht eigentlich ganz einfach. Schweinekopf und - füße ü
 ber Stunden bei großer Hitze auskochen\, Nudeln in die Brühe\, zwei\, dr
 ei Scheiben krossen Schweinebauch drauf\, Frühlingszwiebel darübergestre
 ut - fertig. Spätabends noch Halt machen bei einem der Yatais in Fukuoka.
  Auf einem schmalen Hocker sitzen und die Nudeln und Brühe schlürfen. De
 nn genauso muss man Ramen essen\, sehr heiß und sehr laut schlürfend. So
  hat es der Koch Thomas Reichart und Normen Odenthal jedenfalls gezeigt.\n
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