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X-WR-CALDESC:Keine Folge Precht mehr verpassen? Mit calovo bekommst du alle
  Sendetermine automatisch und immer aktuell in deinen Kalender. Völlig ko
 stenlos. Ohne Anmeldung. Egal\, mit welchem Endgerät.Talkmaster Richard D
 avid Precht bittet jeweils eine Person des öffentlichen Lebens zum Gespr
 äch in sein Studio. Diskutiert werden wichtige Fragen der heutigen Zeit.
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 um Termin - präsentiert von calovo.de | ZDF
SUMMARY:Precht | Was darf der Staat? Die Grenzen der Freiheit
DESCRIPTION:Noch mehr Terminserien von calovo (calfeeds) findest du auf htt
 p://bit.ly/calovo_TV-Sendungen\n\nWas darf der Staat? Die Grenzen der Frei
 heit\n\nIn Zeiten von Corona schränkt der Staat wichtige Grundrechte ein.
  Die Gesundheit geht vor. Aber darf er das eigentlich? Und wie sieht es mi
 t den Rechten und Pflichten der Bürger*innen aus?\n Wie ist ein Gleichgew
 icht zwischen der Freiheit der Einzelnen und der Sicherheit des Gemeinwese
 ns überhaupt herstellbar? Darüber diskutiert Richard David Precht mit Wo
 lfgang Kubicki\, dem Bundestagsvizepräsidenten und stellvertretenden Bund
 esvorsitzenden der FDP.\n Lange hieß es vor allem bei den Liberalen: Bitt
 e kein starker Staat\, der freie Markt wirds schon richten. Jetzt aber wir
 d klar\, dass mit dem freien Spiel der Kräfte die Corona-Krise nicht zu b
 ewältigen ist. Die Verfassung sieht vor\, dass Grundrechte in einer Notla
 ge eingeschränkt werden dürfen. Wo endet die Freiheit\, und wo beginnen 
 die Pflichten der Bürger*innen?\n Richard David Precht meint\, dass gerad
 e die bürgerliche Bereitschaft\, Pflichten und gesamtgesellschaftliche Ve
 rantwortung zu übernehmen\, zunehmend abgenommen habe. Nicht nur im Hinbl
 ick auf die Pandemie\, sondern auch angesichts der drohenden Folgen des Kl
 imawandels sei es aber wichtig\, die Verantwortung für kommende Generatio
 nen zu übernehmen und weniger auf persönliche Freiräume zu bestehen.\n 
 Müssten die Liberalen nicht sogar für mehr Regeln und Verbote sein\, um 
 auch künftigen Generationen größtmögliche Freiheiten zu gewährleisten
 ? Wolfgang Kubicki hält dagegen\, man müsse versuchen\, die Klimaproblem
 e nicht durch immer neue Einschränkungen\, sondern durch neue Technologie
 n zu lösen.\n Ein Recht auf Freiheit garantiere nicht automatisch\, dass 
 alle eine gleiche Chance auf Freiheit hätten\, so Precht. Mit besseren ö
 konomischen und sozialen Voraussetzungen habe man auch bessere Chancen\, s
 eine Freiheit auszuschöpfen. Ist der Liberalismus nicht zuletzt die Welta
 nschauung der Privilegierten\, die ihre Freiheit behalten und sie gegen al
 lzu viel Staat verteidigen? Kubicki verneint dies\, kritisiert aber das Wo
 hlstandsgefälle in der Bundesrepublik. So sei er selbst etwa für eine be
 ssere Bezahlung im Gesundheitswesen und plädiert für eine Obergrenze von
  Managergehältern.\n Richard David Precht meint\, dass die herrschende Ch
 ancengleichheit heute weniger vom Staat\, sondern eher durch die wachsende
  Macht und auch Willkür der internationalen digitalen Großkonzerne bedro
 ht werde. Das sei auch für Liberale eine ernste Herausforderung\, betont 
 Kubicki. Allerdings sei es unmöglich\, hier allein auf nationaler Ebene z
 u regulieren. Die Probleme der Zukunft\, so Kubicki\, seien vor allem dann
  lösbar\, wenn nicht der Staat die Bürgerinnen und Bürger bevormunden w
 ürde\, sondern alle Menschen ihrer Kreativität möglichst frei nachgehen
  könnten.\n Allerdings\, so Precht\, käme es dann wohl sehr darauf an\, 
 dass Kreativität gezielt vor allem in Bereichen gefördert würde\, die w
 irklich zukunftsentscheidend seien. Und das sei ohne staatliche Verantwort
 lichkeit sicherlich nicht zu machen.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://
 calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitung: calovo.de/k
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 um Termin - präsentiert von calovo.de | ZDF
SUMMARY:Precht
DESCRIPTION:Noch mehr Terminserien von calovo (calfeeds) findest du auf htt
 p://bit.ly/calovo_TV-Sendungen\n\nNie war der Rat von Expert*innen gefragt
 er als in diesen Zeiten. Und nie zuvor haben sich politische Entscheidunge
 n stärker auf den Expertenrat gestützt.\n Wie mächtig sind die Wissensc
 haftler*innen heute? Und gibt es eigentlich noch die großen moralischen\,
  geistigen Instanzen? Über Moral und Macht in Zeiten des Umbruchs spricht
  Richard David Precht mit Prof. Alena Buyx\, der Vorsitzenden des Deutsche
 n Ethikrates.\n In der Corona-Pandemie stehen plötzlich Ärzt*innen\, Vir
 olog*innen und Ethiker*innen an vorderster Front\, und ihre Einschätzunge
 n und Ratschläge bestimmen die Maßnahmen der Politik und den Alltag der 
 Menschen. \"Ist das gut?\"\, fragt Richard David Precht\, weil nun endlich
  durch Fachleute wissenschaftlich fundierte Entscheidungen gefunden würde
 n\, oder ist die Tendenz zur Expertokratie letztendlich nicht im Sinne uns
 erer Demokratie? \"Wer sind gegenwärtig überhaupt die moralischen Instan
 zen unseres Landes?\"\, fragt Precht.\n Sind es tatsächlich noch die Bild
 ungseliten oder längst eher Persönlichkeiten wie Greta Thunberg und die 
 Influencer*innen in den sozialen Medien?\n Auch Alena Buyx attestiert eine
  wachsende Komplexität unserer Meinungslandschaft im Gegensatz zu früher
 . Im Ethikrat sieht sie aber eine Instanz\, die sich um ein möglichst sac
 hliches und ausgewogenes Bild bemüht. Sie betont die notwendige Wissensch
 aftlichkeit bei der Suche nach einem moralischen Leitfaden. Precht hält d
 agegen: Ethik\, also das Nachdenken über Moral\, sei doch nicht zwingend 
 rein wissenschaftlich zu sehen. Jeder Mensch habe grundsätzlich das Recht
  und die Befähigung\, moralisch zu urteilen. Und wie könnten Ethikräte 
 denn ausschließen\, dass auch sie letztendlich nur ihrem subjektiven Empf
 inden folgten und nicht einer wissenschaftlichen Logik?\n Gut möglich\, m
 eint Precht\, dass unsere Gesellschaft sich nicht nur im Zeichen der Klima
 krise und der Digitalisierung im radikalen Umbruch befinde\, sondern am Be
 ginn einer neuen Aufklärung\, die es noch in einer gemeinsamen großen An
 strengung zu definieren gelte. Gerade deshalb\, so Buyx\, sei es wichtig\,
  dass Expert*innen sich damit beschäftigten\, wie ein gelingender ethisch
 er Gedankenaustausch stattfindet\, um dem Pluralismus\, aber auch dem Zusa
 mmenhalt der Gesellschaft Rechnung zu tragen. Buyx kritisiert in diesem Zu
 sammenhang\, dass die Politik in der Pandemie der engagierten Zivilgesells
 chaft zu wenig Gehör geschenkt habe. Das müsse in Zukunft besser werden.
 \n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kale
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 um Termin - präsentiert von calovo.de | ZDF
SUMMARY:Precht
DESCRIPTION:Noch mehr Terminserien von calovo (calfeeds) findest du auf htt
 p://bit.ly/calovo_TV-Sendungen\n\nErst kamen die Handelsketten\, dann der 
 Onlinehandel und jetzt die Corona-Pandemie: Unsere Innenstädte drohen imm
 er mehr zu veröden. Und sie werden immer unbezahlbarer.\n Wenn sich das L
 adensterben weiter fortsetzt und zugleich die Mieten steigen\, was bleibt 
 von der Stadtkultur\, in der sich die Menschen gern aufhalten? Das fragt R
 ichard David Precht Burkhard Jung\, OB von Leipzig und Präsident des Deut
 schen Städtetags.\n Während der Corona-Pandemie wurde überdeutlich\, wa
 s schon zuvor begonnen hatte:\n Der Onlinehandel setzt den Kommunen mehr u
 nd mehr zu\, frisst den stationären Handel und verödet dadurch die Innen
 städte.\n Richard David Precht fürchtet\, dass mit den immer leereren St
 ädten das Motiv der Bürgerinnen und Bürger verschwindet\, sich dort auf
 zuhalten und andere zu treffen. Die Stadtkultur\, die seit den Tagen der a
 ntiken Polis die Demokratie und die gemeinsame Öffentlichkeit prägt\, dr
 oht zu verschwinden. Sind unsere Städte noch zu retten? Welche Maßnahmen
  hätten hier Aussicht auf Erfolg? Man müsste beispielsweise den Onlineha
 ndel steuerlich deutlich mehr fordern\, um den realen Einzelhandel noch er
 folgreich zu stützen\, meint Precht.\n Oder muss sich die Gesellschaft wo
 hlmöglich mit dieser Entwicklung abfinden und die Stadt und ihre Funktion
 en für die Zukunft neu erfinden? Was ist denn so schlimm daran\, fragt Pr
 echt\, wenn Innenstädte nicht mehr vom Einzelhandel und von Kaufhäusern 
 dominiert werden? Bietet diese Entwicklung nicht mehr Möglichkeiten für 
 sozialen und kulturellen Raum? Für eine echte Polis\, in der sich die Bü
 rger tatsächlich mit ihren Angelegenheiten beschäftigen und nicht nur ko
 nsumieren?\n Burkhard Jung plädiert für das Ideal der Europäischen Stad
 t\, in der Leben\, Handel und gesellschaftliches Zusammensein auch in Zuku
 nft ihren Platz haben.\n Welchen Einfluss hat die immer stärkere Verlager
 ung des Konsums und des sozialen Miteinanders ins digitale Netz letztendli
 ch auf das städtische Leben? Werden Ballungszentren überflüssig? Oder v
 erteilen sich unsere analogen sozialen und kulturellen Aktivitäten zukün
 ftig auf viele kleine Lebensräume\, fragt Precht.\n Marode Innenstädte s
 ind auch die Folge der immer drastischeren Schere zwischen Arm und Reich. 
 Steigende Mieten treiben viele an den Rand der Stadt. Außer in den attrak
 tiven Metropolen werden kleine und mittlere Städte so immer mehr zum Sinn
 bild einer sozialen Verwahrlosung\, sagt Precht. Burkhard Jung fordert in 
 diesem Zusammenhang\, dass man die Mietpreise nicht allein dem Markt über
 lassen könne. Man müsse weiter über einen Mietpreisdeckel nachdenken.\n
  Welche Ideen hat Burkhard Jung als Oberbürgermeister von Leipzig und Pr
 äsident des Deutschen Städtetages anzubieten? Wie stellt er sich eine fl
 orierende Stadt der Zukunft vor\, in der soziales Miteinander\, Mobilität
  und Klimaverträglichkeit\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/
 impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-en
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 um Termin - präsentiert von calovo.de | ZDF
SUMMARY:Precht | Kapitalismus - Gefahr für die Natur?
DESCRIPTION:Noch mehr Terminserien von calovo (calfeeds) findest du auf htt
 p://bit.ly/calovo_TV-Sendungen\n\nKapitalismus - Gefahr für die Natur?\n\
 nDie Natur ist im Dauerstress\, und unser Wirtschaftssystem tut immer noch
  so\, als ob Wachstum unendlich sei. Doch die Ressourcen sind es nicht.\n 
 Ist unsere Art zu wirtschaften\, ist der Kapitalismus eine Gefahr für die
  Natur?\n Müssen wir ihn sogar abschaffen\, um die Umwelt zu retten? Dar
 über spricht Richard David Precht mit der Philosophin Eva von Redecker.\n
  Können die nahezu acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten überhaup
 t leben\, ohne die Natur zu zerstören?\, fragt Richard David Precht die P
 hilosophin und Tochter eines Landwirts\, Eva von Redecker. Dazu bedürfe e
 s in Zukunft nicht nur großer Anstrengungen\, sondern auch großer Verän
 derungen in unserer Gesellschaft\, so von Redecker. Ein erster wichtiger S
 chritt: das Hinterfragen unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems\, das
  auf der Basis begrenzter Ressourcen endloses Wachstum betreibe.\n Neue Te
 chnologien werden sicher das ein oder andere Problem lösen können\, doch
  vor allem unsere Betrachtung der Natur als Eigentum\, so von Redecker\, m
 üsse dringend neu überdacht werden. Hier sei deutlich mehr Verantwortung
 sgefühl notwendig. Das Pflegen\, Teilen und Regenerieren von Naturressour
 cen müsse die Zerstörung und den Missbrauch von Natur ablösen.\n Wo der
  kapitalistische Markt herrsche\, hätten laut von Redecker Fürsorge und 
 Nachhaltigkeit kaum eine Chance. Höchstens wenn Naturressourcen wie etwa 
 sauberes Trinkwasser zur Mangelware würden\, entstünde im Kapitalismus e
 in lukrativer Markt für diese Naturgüter. Allerdings nur für jene\, die
  es sich dann leisten könnten.\n Ein Besitzrecht\, das es erlauben würde
 \, sein Eigentum auch zu zerstören oder zu missbrauchen\, sei nicht mehr 
 vereinbar mit einem Naturverständnis\, das zukunftsfähig sei. Anderersei
 ts könne es möglicherweise sogar besser für die Natur sein\, wenn sie j
 emand besitze. Denn\, so Richard David Precht\, die Meere\, die außerhalb
  der 200-Meilen-Zone niemandem gehören\, würden skrupellos zerstört und
  vergiftet. Besitz in den richtigen Händen\, wie zum Beispiel bei den Ver
 einten Nationen\, könnte somit Verantwortung schaffen\, die eine Gesellsc
 haft dann auch klar einfordern könnte.\n Die größte Herausforderung abe
 r wäre es\, ein so effektives System wie den Kapitalismus auszubremsen un
 d in seine Schranken zu weisen\, so Eva von Redecker. Wohlstand\, Bequemli
 chkeit und unser unstillbares Konsumbedürfnis bedeuten den Menschen schei
 nbar immer noch mehr als die Erhaltung der Natur\, so Precht. Die Abhängi
 gkeit vom Naturkreislauf\, aber auch von dessen Zerstörungskraft ist für
  die Menschheit aber immer deutlicher zu erfahren.\n\n\n\n\nAnbieter-Impre
 ssum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitun
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SUMMARY:Precht | Unser Wald - Klimaretter oder Klimaopfer?
DESCRIPTION:Noch mehr Terminserien von calovo (calfeeds) findest du auf htt
 p://bit.ly/calovo_TV-Sendungen\n\nUnser Wald - Klimaretter oder Klimaopfer
 ?\n\nMonokulturen\, Klimakrise: Unsere Wälder leiden. Sind sie noch zu re
 tten? Darüber spricht Richard David Precht mit dem Förster und Autor Pet
 er Wohlleben.\n Wird der Mensch den Sehnsuchtsort Wald womöglich selbst z
 erstören? \"Der Wald kann ohne den Menschen auskommen\, der Mensch aber n
 icht ohne den Wald\"\, so Wohlleben. Doch nicht nur als Ökosystem und Kli
 maretter ist der Wald bedroht\, sondern auch als Wirtschaftsressource.\n G
 leich drei heiße und trockene Sommer in Folge haben den Bäumen zuletzt a
 rg zugesetzt. Vor allem die plantagenartig gepflanzten Fichten hat die Hit
 ze geschwächt\, und sie sind dadurch dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen.
  Überall wurden riesige Flächen toter Bäume gerodet und Hunderttausende
  Tonnen des minderwertigen Holzes billig nach China verkauft. Die Forstwir
 tschaft ist seitdem im Panik-Modus.\n Das Problem ist von der Politik mit 
 verursacht. Sie habe den erhöhten Holzbedarf durch die \"Charta für Holz
 \"\, eine Initiative zur Steigerung des Pro-Kopf-Verbrauchs von Holz aus d
 em Jahr 2004\, erst geweckt und bis heute gefördert\, sagt Peter Wohllebe
 n. Kohlekraftwerke sollen nun auf Holz umgestellt werden\, obwohl klar erw
 iesen sei\, dass die Verbrennung von Holz schmutziger\, also klimaschädli
 cher sei als die Verbrennung von Kohle.\n Zudem wird völlig vernachlässi
 gt\, dass nicht den Plantagen\, sondern dem intakten Ökosystem Wald als C
 O2-Speicher für die Bekämpfung der Klimakrise zentrale Bedeutung zukomme
 . Nicht zuletzt hängt das Wohlbefinden des Menschen vom Wald ab. Im Wald 
 kommt die Seele zur Ruhe\, wird Wildnis erlebbar - ganz ohne weite Reisen.
  Der Wald senke nicht nur die Umgebungstemperatur um mehrere Grad ab\, son
 dern auch unseren Blutdruck und sorge so für Wohlbefinden\, das messbar n
 och Tage anhalten kann\, so Wohlleben.\n Überall dort\, wo wir den Wald i
 n Ruhe lassen\, erhole er sich mit der Zeit. Aber sei dieses Plädoyer fü
 r mehr Wildnis in Deutschland nicht auch eine Absage an die Vorzugsrolle d
 es Menschen\, fragt Richard David Precht. Ganz im Gegenteil\, erwidert Woh
 lleben\, um die Natur müsse man sich keine Sorgen machen\, wohl aber um d
 en Menschen\, der von dieser Natur abhängt.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: 
 https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitung: cal
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SUMMARY:Precht | Sensibilisieren wir uns zu Tode?
DESCRIPTION:Noch mehr Terminserien von calovo (calfeeds) findest du auf htt
 p://bit.ly/calovo_TV-Sendungen\n\nSensibilisieren wir uns zu Tode?\n\nAn e
 inigen gesellschaftlichen Fronten lodern hochempfindliche bis aggressive D
 ebatten im Namen der Moral. Warum gerade jetzt\, will Richard David Precht
  von Svenja Flaßpöhler wissen.\n \"MeToo\"\, \"Black Lives Matter\"\, Ge
 nderfragen oder die Debatte um Corona-Maßnahmen. Woher rührt die wachsen
 de Empfindlichkeit bei Einzelnen und in der Gesellschaft? Macht uns das ei
 nsam\, und was steht für uns alle dabei auf dem Spiel?\n Noch nie war es 
 so opportun wie heute\, die eigene Sensibilität und Verletzlichkeit öffe
 ntlich zu zeigen. Ob Gender-Diskriminierung\, Rassismus oder Freiheitseins
 chränkungen in Pandemiezeiten - besonders in den sozialen Medien ist eine
  regelrechte Lust an der Empörung spürbar.\n Rückblickend ist Sensibili
 tät eine positive Errungenschaft unserer Zivilisation\, meint die Philoso
 phin Svenja Flaßpöhler\, die in ihrem aktuellen Buch \"Sensibel\" die ze
 itgenössische \"Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren\" in den B
 lick nimmt.\n Empfindsamkeit sorgte im Verlauf der Geschichte dafür\, das
 s wir immer feinfühliger\, höflicher und einfühlsamer miteinander umgin
 gen und legte so das Fundament für wachsende Gerechtigkeit und Fortschrit
 t. Dem Soziologen Norbert Elias und seinem Werk \"Über den Prozess der Zi
 vilisation\" aus dem Jahr 1939 ist es zu verdanken\, dass wir heute recht 
 genau nachverfolgen können\, wie sich aus einer rohen\, gewalttätigen un
 d unhygienischen Gesellschaft die moderne Zivilisation entwickelt hat. Die
 ser Prozess hatte zudem zur Folge\, dass sich unser Bewusstsein als Indivi
 duum herausbildete und Gefühle und Befindlichkeiten immer stärker in den
  Vordergrund traten. Die Entwicklung sei heute allerdings so weit voranges
 chritten\, dass sie die Gesellschaft eher zu spalten drohe\, als sie zu ve
 rbinden\, so Flaßpöhler. Man empöre sich beispielsweise darüber\, wenn
  eine farbige Autorin von einer weißen Person übersetzt werden soll.\n H
 abe das nicht auch damit zu tun\, dass wir das Psychologische überbetonen
 \, fragt Precht. Alles Private sei politisch geworden\, so wie es die 1968
 er einst gefordert hätten. Gefühle\, ergänzt Svenja Flaßpöhler\, best
 immten zunehmend unser Handeln\n Precht fragt sich\, ob dadurch ein offene
 r Dialog nicht immer schwieriger werde. Wenn jede Meinungsäußerung gleic
 h aufs Empfindlichste seziert würde\, drohe da nicht eine Schweigespirale
 \, sodass vorsorglich jede Form von Auseinandersetzung vermieden werde?\n 
 Welche Weisheitsstrategien und psychologischen Einsichten könnten dieser 
 Gesellschaft helfen\, die sich über die Maßen sensibilisiert hat\, darü
 ber spricht Richard David Precht mit Svenja Flaßpöhler.\n\n\n\n\nAnbiete
 r-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? A
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